Schulsozialarbeit in unserem Verein
Schulsozialarbeit hat das Ziel
- die individuellen und sozialen Entwicklungen von Schülerinnen und Schülern unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Lebenslagen von Mädchen und Jungen sowie
- die Untersützung bei der schulischen Berufsorientierung zur Erleichterung des Übergangs von Schule in Ausbildung in form von sozialpädagogischen Beratung und Begleitung
- sie soll dazu beitragen, soziale Benachteiligungen und individuelle Beeinträchtigungen zu vermeiden und abzubauen,
- Ausgrenzungen und Risiken des Scheiterns in der Schule entgegenzuwirken,
- schulisch weniger Erfolgreiche darin zu unterstützen, ihre Stärken zu entfalten, Ressourcen zu erschließen, lebensperspektiven zu entwickeln und somit ausbildungsreif zu werden.
Unsere Schulsozialarbeiter sind in folgenden Schulen eingesetzt:
- Regionale Schule mit Grundschule Recknitz-Trebeltal - Christin Weiß
- Dr.-Theodor-Neubauer-Grundschule Grimmen - Lena Schröder
- Grundschule Tribsees - Janina Martens
- Dahlien Grundschule Bad Sülze - Fanny Mettbach
- Grundschule Grammendorf – Ulrike Holz
- Grundschule Süderholz - z.Z. nicht besetzt
- Grundschule Abtshagen - Elisa Stürzbecher
Sozialraumorientierte Schulsozialarbeit (SSA+) in unserem Verein
Gerade in der Zeitspanne vom Übergang von der Grundschule bis hin zur beruflichen Orientierung (d.h. Klasse 5 bis 9 bzw. 10 bzw. 12) finden wesentliche Bildungs- und Entwicklungsprozesse statt, die auch herausfordernd sein können. Dazu gehören Bereiche wie Qualifizierung, Verselbstständigung und Selbstpositionierung. Um dies zu bewältigen, sind viele Aspekte des Aufwachsens zu betrachten, da inner- und außerschulische Erfahrungs- und Ermöglichungsräume benötigt werden. Schulsozialarbeit kann Hilfe und Unterstützung dann umfassend anbieten, wenn auch die außerschulischen Lebenswelten der Schülerinnen und Schüler im Blick und die sozialräumlichen Ressourcen bekannt sind und genutzt werden
Wenn dies beachtet und umgesetzt werden soll, dann reicht Schulsozialarbeit erheblich über den eigentlich innerschulischen Bezug hinaus und es ist erforderlich das Arbeitsfeld zwischen inner- und außerschulischen Raum abzugrenzen
Hier setzt nun die sozialraumorientierte Schulsozialarbeit – SSA+ - an.
Dem Sozialraum kommt eine erhebliche Bedeutung zu. Auf den Sozialraum bezogenen Kooperationen ermöglichen eine Orientierung für Schülerinnen und Schüler. Die Kooperationen mit Partnern im Sozialraum führen zur Anerkennung außerschulischer Lernorte und zu deren Nutzung. Neben der Vermittlung zwischen pädagogischen Institutionen befördert die SSA+ die Beziehungen zu außerschulischen Institutionen wie Vereine, Verbände, Unternehmen, Kirche etc. im Umfeld der Schule.
Wesentliche Aufgaben und Ziele:
- Erschließen von Kooperationspartnern im sozialen Umfeld für den Lebens- und Lernort Schule
o Kooperationspartner ermitteln und bekannt machen
o Schule in Gemeinwesen integrieren
- partizipatives gemeinsames Erkunden der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler anleiten bzw. Instrumente und Methoden hierfür entwickeln und bereitstellen
o Aufbau verschiedener Formen der Kinder- und Jugendbeteiligung
- partizipatives Entwickeln von Lösungsstrategien und Projekten unter Einbeziehung bestehender außerschulischer sozialräumlicher Unterstützungspotenziale für den Lebens- und Lernort Schule
o Brücke zu Freizeit- und Ferienangeboten aufbauen
o Ferienangebote
o offene Angebote, um Kontakt aufzubauen, Erfahrungen zu machen und Vertrauen zu entwickeln
- Teilnahme an Kooperationstreffen und Workshops der Fachkräfte der Schulsozialarbeit zur inhaltlichen Ausgestaltung und Weiterentwicklung der sozialraumorientierten Schulsozialarbeit
- in Einzelfällen sozialpädagogische Begleitung von Schülerinnen und Schülern sowie die Förderung der individuellen und sozialen Entwicklung von Schülerinnen und Schülern unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Lebenslagen und Lebenswelten junge Menschen
Funktion der sozialraumorientierten Schulsozialarbeit:
- Einbeziehung des Sozialraums, in dem sich die Schule befindet, d.h. die ganzheitliche Betrachtung der Lebenswelten junger Menschen
- bietet Schülerinnen und Schülern sowie deren Familien in, an und außerhalb von Schule niederschwelligen Zugang zu verschiedenen Angeboten
- Bindeglied zwischen Schule und Lebenswelten von Schülerinnen und Schülern und ihren Familien
Zielgruppe
- Schülerinnen und Schüler der Regionalen Schule Recknitz-Trebeltal in Tribsees ab der 5. Klasse
- Schülerinnen und Schüler mit sozialer Benachteiligung oder individuellen Beeinträchtigungen
- Lehrkräfte
- Erziehungsberechtigte Personen
- allgemeine Öffentlichkeit, Schülerinnen und Schüler anderer Schulformen, die jedoch im Sozialraum Tribsees leben
SSS+ –Regionale Schule Recknitz-Trebeltal mit Grundschule -Sozialraum Tribsees – Mario Rathert